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Das gelbe Band

Ein Verbund der Grubenranddörfer im rheinischen Braunkohlerevier

 
 

Tagebau Inden Sonntag, der 25. Juni 2017

Der Tagebau Inden ist ein Tagebau der RWE Power AG zur Gewinnung von Braunkohle. Er liegt im Rheinischen Braunkohlerevier nahe Inden, zwischen Eschweiler und Jülich. Die Jahresförderung beträgt 22 Millionen Tonnen Braunkohle und dient ausschließlich zur Versorgung des Kraftwerks Weisweiler. Die Kohleflöze sind bis zu 45 Meter mächtig. Der Abbau erfolgt mit Hilfe von Schaufelradbaggern, die Wiederverfüllung vor der Rekultivierung mit Absetzern. In diesem Betrieb sind 850 Menschen beschäftigt. Voraussichtlich 2035 ist der Tagebau ausgekohlt.

Der Tagebau Inden besitzt Braunkohlereserven von derzeit noch abbaubaren 440 Millionen Tonnen. Die Braunkohle entstand aus weitflächigen Wäldern und Mooren, die sich in der Niederrheinischen Bucht vor 30 bis vor 5 Mio. Jahren entwickelten. Die Geologie der Niederrheinischen Bucht ist gekennzeichnet durch langanhaltende Senkungsbewegungen in den letzten 30 Mio. Jahren, die in dieser Region zur Ablagerung eines bis zu 1.300 m mächtigen Sedimentpaketes durch die Nordsee und durch viele Flüsse geführt haben.

Text übernommen von Wikipedia.
(Link zum Originaltext: http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Inden)

 

Betroffene Grubenranddörfer vom Tagebau Inden

Betroffen vom Tagebau Inden sind die Dörfer Bourheim, Echtz, Frenz, Inden/Altdorf, Kirchberg, Krauthausen, Lamersdorf, Lucherberg, Merken, Pier, Schophoven, Selgersdorf und Viehöven.

Karte Grubenranddörfer

 
Dörfer

Tagebau Inden ...

Vom Tagebau Inden sind die Grubenranddörfer Bourheim, Echtz, Frenz, Inden/Altdorf, Kirchberg, Krauthausen, Lamersdorf, Lucherberg, Merken, Pier, Schophoven, Selgersdorf und Viehöven betroffen.

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