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Das gelbe Band

Ein Verbund der Grubenranddörfer im rheinischen Braunkohlerevier

 
 

Das gelbe Band Samstag, der 06. Februar 2016

Das gelbe Band soll ein Zeichen der Verbundenheit der Grubenranddörfer im Braunkohlerevier setzen.

Die Dörfer am Rand der drei großen Braunkohle Tagebaue im rheinischen Revier haben mit ganz besonderen Problemen zu kämpfen.

Die einen werden zwangsweise und vielleicht sogar widerrechtlich umgesiedelt und abgebaggert, die anderen müssen sich über Jahre und zum Teil Jahrzehnte hinweg mit Problemen und Belastungen auseinandersetzen. Hierzu gehören:

- Feinstaub - eine tödliche Gefahr
- Grobstaub
- Radioaktivität
- Geräuschimissionen
- Flutlicht in der Nacht
- Treibhausgasemissionen (RWE ist Europas größter CO2 Produzent)
- irreversible Schädigung des Grundwassers und des Bodens
- die Angst vor Abrutschungen der Grubenränder (wir leben in Deutschlands aktivstem Erdbebengebiet)
- Bergschäden
- "kalte" Enteignung durch Wertverlust der Immobilien
- Verlust von sozialen (Ver)Bindungen zu und mit Nachbarorten
- massive Beeinträchtigung von (Land)Wirstschaftsunternehmen durch Wegfall der Infrastruktur
- extreme, langjährige psychische Belastungen durch den schleichenden, unwiederruflichen Verlust der Heimat
- Zerstörung von Kulturdenkmälern und erhaltenswerten Baubeständen

 

Sollten Sie Interesse an unserer Aktion haben und sich beteiligen wollen können Sie uns hier erreichen:

Das-gelbe-Band@web.de

Hier finden Sie das Flugblatt, dass wir zum Start der Aktion zusammen mit jeweils 2m gelbem Band in alle Wanloer Haushalte verteilt haben. Hier ist eine alternative Version.

Den Flyer, der in Venrath verteilt wurde, finden sie hier.

Und hier ist eine mögliche Bezugsquelle für gelbe Bänder.

Wir danken Thomas Niermann für die Idee zu dieser Aktion.

Das gelbe Band ist mittlerweile auch in Facebook vertreten:

www.facebook.com/DasGelbeBand

Rheinisches Braunkohlerevier 

Rheinischen Braunkohlerevier
 

Die nächsten Termine:
 

 

Sonntag, 14. Februar 2016, 12:00 Uhr

23. Führung im Hambacher Forst mit dem Waldpädagogen und Naturführer Michael Zobel

Forsthausstraße, 50170 Kerpen

Die 23. monatliche Führung der ganz anderen Art. In einem wunderbaren alten Laubwald. Doch unaufhaltsam nähert sich die Abbaukante, der Braunkohle-Tagebau Hambach. Und die Bagger stehen bereit, auch noch den Rest des ehemals mehr als 7000 Ha großen Waldes mit seinen hunderte Jahre alten Hainbuchen und Stieleichen abzubaggern und ein mehr als 450 Meter tiefes Loch zu hinterlassen. Wirklich unaufhaltsam? Noch ist der Rest des Waldes da und mit ihm erstaunlich viele sehr aktive Menschen, die mit phantasievollen Aktionen versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Seit Ende April 2014 läuft nun schon die vierte Waldbesetzung, junge Menschen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in Baumhäusern bis zu knapp 25 Metern hoch in den Buchen und Eichen. Langer Rede kurzer Sinn, ich möchte, dass möglichst viele Menschen den Hambacher Forst kennen lernen, die Bäume, die Tiere, die Aktiven, die Besetzungen...   eine Meinung kann sich dann jede/r selbst bilden...

12.00 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz Grillplatz Manheimer Bürge, Wegbeschreibung: Ausfahrt Merzenich, (nächste Ausfahrt hinter oder vor Düren, der Beschilderung immer Richtung Buir folgen, durch Morschenich (wird auch noch umgesiedelt...), bis zum Ende der Straße. Links abbiegen bis zum Schild "Lotsenstelle 71" , da rechts rein und parken, das ist der besagte Treffpunkt, kurz vor der alten Autobahn, nicht verwirren lassen durch die "Werkstraße" - und Sackgasse-Schilder, der Parkplatz ist nach wie vor zugänglich!

 

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