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Das gelbe Band

Ein Verbund der Grubenranddörfer im rheinischen Braunkohlerevier

 
 

Licht Donnerstag, der 30. März 2017

Durch den Dreischichtbetrieb im Braunkohletagebau ist eine künstliche Ausleuchtung der Grube, die sich nicht nur auf den unmittelbaren Arbeitsplatz beschränkt, verbunden.

Beim Einsatz der Bagger in Siedlungsnähe kommt es durch Flutlichtanlagen zu erheblichen Belästigungen der Bevölkerung. Es gibt keine wirkliche Nacht mehr.

Das gleiche gilt für den Sümpfungsbrunnenbau und dessen immer widerkehrenden Wartungsbedarf. Laut Aussage von RWE Power werden z.B. im Umfeld von Wanlo ständig 2-3 Pumpen gewartet werden müssen. Das bedeutet: Das ganze Jahr rund um die Uhr an 2-3 wechselnden Stellen permanente Bautätigkeit mit nächtlichem Flutlichteinsatz - über Jahrzehnte hinweg.

Durch die Dauerbeleuchtung wird das Wohlbefinden und die Gesundheit der Anwohner massiv beeinflusst.

Um unsere innere Uhr mit dem äußeren Tag- Nacht- Rhythmus abzustimmen brauchen wir bestimmte Mengen an Licht zu bestimmten Tageszeiten. Die WHO ( Weltgesundheitsorganisation ) hat Nachtarbeit als potenziell krebserregend eingestuft, wobei Kunstlicht eine wesentliche Rolle spielt.

Auch der Naturhaushalt ( z.B. Insekten, nachtaktive Tiere ) wird durch die sogennante Lichtverschmutzung stark negativ beeinflusst.

RWE ist gefordert Mensch und Natur mit geeigneten Maßnahmen vor schädigenden Lichtimmissionen zu schützen, und die Nachtarbeit auf ein Minimum zu begrenzen.

weitere interessante Informationen gibt es hier:

http://www.lb-naturschutz-nrw.de/fileadmin/redaktion/fachgebiete/energie_klimaschutz/
STN_BUND_LNU_NABU_3_RBP_Tagebau_Hambach_10042012.pdf

http://www.home.uni-osnabrueck.de/ahaenel/darksky/dalichtver.pdf

 

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Die Grubenranddörfer werden insbesondere durch

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Feinstaub
Lärm
Licht
Radioaktivität und
Bergschäden

belastet.

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